mut zur veränderung

3 Fragen für den Neuanfang

Der Jahreswechsel ist ja so ein typischer Wendepunkt an dem man sich gern mit einem Neuanfang beschäftigt. Wie und warum auch immer manche erleichtert sind, wenn das neue jahr endlich da ist – ich kenne nur wenige menschen, die sich ganz bewusst die zeit nehmen, rückschau zu halten. und das gilt nicht nur für silvester, sondern für alle umbrüche. der jahreswechsel ist ja nur ein datum, viel öfter wird man vom leben selbst vor einen wechsel gestellt, der nicht immer in der form auch erwünscht ist. und dann erscheint das leben manchmal wie ein abgrundtiefes schwarzes loch, aus dem man gerade nicht so recht herauskommt.

aber gerade wenn es am dunkelsten und am kältesten ist (egal ob draußen oder im herzen …) – von hier weg kann neues entstehen. W
enn man wünscht, glaubt, hofft und manchmal auch tut. ich muss oft an diese szene aus der unendlichen geschichte denken, wo die kindliche kaiserin nur noch 1 sandkorn hat – und atreju fragt sie, was das ist? ihre antwort „das ist alles, was von meinem reich übrig ist“. Und dann wünscht sich Atreju einfach alles was ihm einfällt und es manifestiert sich im Außen.

So, und was genau hat das jetzt mir dir zu tun? Geht es denn im echten Leben auch so einfach mit wünschen und hoffen? Manche sagen so, manche sagen so. Je nachdem ob du an Bestellungen an das Universum glaubst oder doch  lieber selbst ein wenig mithilfst. Und tust – ja da ist es schon wieder. Dieses unangenehme Wort. „TUN“.

Und es kommt noch schlimmer, denn unter „TUN“ verstehe ich jetzt nicht das übliche „ok, ab jetzt mach ich täglich 1 stunde sport“-gelaber, die typischen neujahrsvorsätze die zwei tage später schon wieder vergessen sind. Sondern ich spreche von innerer Arbeit. Hat den Vorteil dass du sie überall machen kannst. Ist trotzdem nicht weniger anstrengend. Innere Arbeit wird grundsätzlich immer unterschätzt.

innere arbeit, die dich zu dir führt, und dich manchmal vor die unangenehmsten aufgaben stellt.

natürlich kann man sich entscheiden, dagegen zu handeln. für andere wieder ist irgendwann der punkt gekommen, wo man sein herz nicht länger verleugnen kann. sich nicht mehr in den spiegel schauen kann vor lauter selbstbetrug. wer veränderung will, muss bei sich selbst anfangen.

jedes mal wenn du vor einem umbruch stehst, gerade mitten drin steckst oder aus einem herauskommst, stelle dir die folgenden 3 Fragen:

– was darf zurückbleiben?

– was darf mit kommen?

– was darf dazu kommen?

Die Fragen sind universell und du kannst sie auf alles anwenden. Wenn du gerade eine Trennung hinter dir hast, kannst du die Fragen genauso verwenden.

– Was darf in der alten/vergangenen Beziehung zurückbleiben?
– Was darf in eine neue Beziehung mitkommen?
– Und was darf in einer neuen Beziehung dazu kommen?

erfahrungsgemäß werden diese fragen gern rasch beantwortet und genauso schnell auch wieder vergessen. wenn sich etwas bewegen soll, braucht die entwicklung zeit.

Nimm dir doch einmal Zeit und trage diese Fragen ein paar Tage oder auch Wochen in deinem Herzen. Lass die Antworten langsam in dein Herz sinken und in dein Bewusstsein steigen.

Jeder Schritt in Richtung mehr Klarheit über dich selbst und darüber, was du dir in dein Leben wünscht, bringt dich näher an dein Ziel.

Ich wünsche dir ganz viel Herzmut bei diesen Überlegungen!

 

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Liebe Sabine, vielen Dank für deine Beiträge. Einige lese oder schaue ich mir wieder und wieder an. So viel wahres, einerseits einfaches , jedoch gleichzeitig auch bedeutendes wird darin vermittelt. Bitte, mach weiter. Denn du bist ein Helfer in nahezu jeder Lebenssituation. Viele Grüße

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