Co-Abhängigkeit in der Beziehung

Co-Abhängigkeit in der Beziehung

Co-Abhängigkeit ist ein Begriff, der heute schon weitere Verbreitung gefunden hat als noch vor einigen Jahren. Vielleicht hast du auch schon von Co-Abhängigkeit bei Drogensucht oder Alkohol gehört, tatsächlich kommt Co-Abhängigkeit in der Beziehung genau so oft vor. Warum? Weil auf jeden Süchtigen ein Co-Abhängiger kommen kann (aber nicht muss). In diesem Artikel erfährst du folgendes:

    • Was ist Co-Abhängigkeit ?
    • Und was ist Co-Abhängigkeit in der Beziehung ?
    • Wie entsteht Co-Abhängigkeit in der Beziehung ?
  • Praktische Beispiele für Co-Abhängigkeit in der Beziehung
  • Wie Co-Abhängigkeit in der Beziehung zumeist endet
  • Wege aus der Co-Abhängigkeit in der Beziehung

Was ist Co-Abhängigkeit ?

Das Konzept der Co-Abhängigkeit geht davon aus, dass eine (oder mehrere) Bezugspersonen eines Suchtkranken diese Sucht durch ihr Tun oder auch Unterlassen unterstützen. Die Art der Sucht ist dabei völlig nebensächlich, es kann sich um die typischen Drogensüchte handeln, aber natürlich auch um Beziehungssucht! Wenn nun also ein Partner beziehungssüchtig ist, dann ist der Partner, der die Beziehungssucht durch sein Verhalten in irgendeiner Form unterstützt, in der Co-Abhängigkeit.

Und was ist Co-Abhängigkeit in der Beziehung ?

Lass uns einmal damit beginnen, was Co-Abhängigkeit nicht ist – nämlich emotionale Abhängigkeit.  Leider werden die beiden Begriffe oft verwechselt und unscharf abgegrenzt. In meinem Artikel zu Emotionale Abhängigkeit erkennen und auflösen habe ich schon beschrieben, wodurch sich emotionale Abhängigkeit auszeichnet. Nämlich vor allem dadurch, dass einer der beiden Partner (A) vom anderen Partner (B) emotional abhängig ist. Das bedeutet auch, dass der zweite Partner (B) diese Abhängigkeit nicht so empfindet und im Gegenteil dazu sogar oft durch diese Beziehungssucht des Partners (A) belastet und – zumeist – letztlich auch vertrieben wird.

Bei der Co-Abhängigkeit in der Beziehung empfindet der Partner (B) jedoch die emotionale Abhängigkeit des Partners (A) nicht als belastend. Im Gegenteil, manchmal erlebt gerade der co-abhängige Partner eine Art “Daseinsberechtigung” durch die Abhängigkeit des Partners (A).

Wie Co-Abhängigkeit in der Beziehung entsteht

Beziehungssucht ist eine Sucht wie jede andere. Wer beziehungssüchtig, süchtig nach Liebe, süchtig nach dem Partner ist, wird alles tun, um seine Beziehungssucht zu befriedigen und den Partner auch mehr oder weniger bewusst manipulieren. In der harmlosen Form kann das zB durch extreme Hilflosigkeit einerseits (Appell an das Helfersyndrom) oder auch  extremes “Blumenstreuen” (Appell an das Ego) stattfinden. Je nach Veranlagung lässt sich Partner (B) dann in die Sucht verstricken und wird zum Co-Abhängigen. Manchmal verlieren die anfänglichen Strategien von A mit der Zeit ihre Wirkung und die “Dosis” muss gesteigert werden, hier kommt dann auch schon mal emotionale Erpressung ins Spiel.

Ein Beispiel aus der Praxis für Co-Abhängigkeit in der Beziehung

  • SIE lernt ihn kennen und alles scheint wunderbar, denn er trägt sie auf Händen! Jedoch hat er notorische Geldnöte. Sie ziehen zusammen und sie hofft, durch die Beziehung werde er sich schon “zusammenreißen” und sich ändern. Stattdessen stellt sich heraus, dass er spielsüchtig ist. Nun versucht sie alles, von gut zureden über “ins Gewissen reden”, er verspricht Entzug und Besserung. Gegenüber Freunden schweigt sie, weil sie ihn nicht bloßstellen will und es auch wenig peinlich ist. Dafür sucht sie ihm einen Therapieplatz, den er zwar verspricht anzunehmen – nach einigen Monaten erfährt sie aber, dass er die Therapie nach den ersten Einheiten heimlich abgebrochen hat. Auf ihre Nachfragen und mittlerweile schon Vorwürfe reagiert er zunehmend unwirsch. Während er am Anfang noch Besserung versprochen hat, ist er jetzt nur unwillig, meint er hat das schon im Griff und letztlich verhärten sich die Fronten. Er spielt heimlich oder sogar offen weiter, während sie an seiner Seite verzweifelt. Ihre Versuche, ihm mit einem Beziehungsaus zu drohen, ihn vor die Tür zu setzen oder ähnliches, nutzen nichts. Er lässt sich davon nicht erpressen und sie zieht die angekündigten Konsequenzen nicht durch. Es hat sich ein Muster gebildet, dass sich zyklisch wiederholt.

Ich schildere dieses Beispiel jetzt einfach so, wie ich es in der Zusammenarbeit mit einer Klientin erfahren habe. Aber klarerweise könnte die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau auch umgekehrt sein. Das Beispiel soll dir einfach ein Gefühl dafür geben, wie Co-Abhängigkeit in der Beziehung in der Praxis aussieht.

Wie Co-Abhängigkeit in der Beziehung zumeist endet

Wie alle Beziehungen zeigen auch die Beziehungen von Co-Abhängigen und emotional abhängigen Menschen typische Verläufe. Während man sich am Anfang wundervoll zu ergänzen scheint und man fast schon von einer symbiotischen Beziehung sprechen könnte, zeigt sich auf Dauer meistens eine Abwärtsdynamik. Wenn die Abhängigkeit des Partners (A) offensichtlich wird und Partner (B) sich das erste Mal überfordert fühlt, beginnt die Beziehung zu kippen. An dieser Stelle könnte man gemeinsam dran arbeiten und die Beziehung retten. Das bedeutet aber innere Entwicklungsarbeit zu machen, die – so zumindest meine Empfehlung – immer von außen begleitet und gestützt werden sollte.

Praktisch geht die Geschichte meistens anders zu Ende: Der co-abhängige Partner spielt so lange mit, bis er sprichwörtlich nicht mehr kann. Sei es emotional, gesundheitlich, finanziell oder alles drei zusammen. Meist wird der Schlussstrich erst gezogen, wenn es ums eigene blanke Überleben geht.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Lies auch hier nach zu den typischen 7 Verhinderern beim Schlussmachen!

Wege aus der Co-Abhängigkeit in der Beziehung

Bitte vergiss nicht – die Begriffe emotionale Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit sind letztlich sehr umstritten. Manche gehen so weit, dass sie auch bei häuslicher Gewalt eine Co-Abhängigkeit voraussetzen. Andere sagen wieder, dass der Begriff Co-Abhängigkeit viel zu unklar definiert sei.

Was sicherlich nichts bringt, ist dir selbst oder deinem Partner oder betroffenen Freunden um die Ohren zu klatschen, dass sie ja beziehungssüchtig, emotional oder co-abhängig sind. In meinem Artikel zum Thema emotionale Abhängigkeit habe ich dir schon Wege, wie du dich aus einer emotionalen Abhängigkeit befreien kannst, aufgezeigt. Wenn du wirklich den Eindruck hast, dass die Beziehung Suchtcharaktere aufweist, ist das jedenfalls ein Zeichen für dich, darüber nachzudenken:

  1. Will ich das so?
  2. Kann ich das ändern? (Als Partner eines Suchtkranken – nein!)
  3. Was sind die Konsequenzen daraus?

Einen Faktor würde ich gern noch erwähnen – nämlich die Zeit bzw die Dringlichkeit. Wenn du erkennst, dass du in eine co-abhängige Beziehung gerutscht bist, ist die Frage nach einer “Lösung” fast immer verbunden mit der Frage, ob sich die eigentlich Sucht nämlich deines Partners auch lösen lässt. Leider – und da muss ich wirklich hartnäckig bleiben – ist die Antwort zumeist “nein”. Denn selbst WENN die Sucht bekämpft wird, ist das ein wirklich langer Weg. Und ehrlicher Weise unterstützt du deinen Partner MEHR, wenn du gehst und in der Zwischenzeit deine Entwicklung vorantreibst. Man wird dann sehen, was die Zukunft bringt.

Wie oben schon mal erwähnt, empfehle ich bei diesem Thema immer persönliche Begleitung. Selbst nur eine Stunde kann hier oft schon erhellend sein und neue Wege aufzeigen.

Wenn ich etwas für dich tun kann, melde dich bitte!

Ganz viel Herz & Mut für dich!

Sabine




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43 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Sabine,
    wieder ein tolles Video mit dem geliebten NEEEIN 😉 Ich unterstreiche so gut wie JEDEN Satz. In meiner Beziehung war emotionale Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit gemeinsam vorhanden und hat sich echt die Hand gereicht 🙂
    Mittlerweile glaube ich, dass macher Mensch wirklich erst an diese Schmerzgrenze kommen muss, wo es ums eigene Überleben geht, damit er/sie wirklich innerlich begreifen lernt, dass es die eigene Aufgabe ist , das Innere Kind gut und liebevoll zu schützen. Dass jeder von uns gewollt ist auf dieser Erde und es nicht darum geht, sich für einen anderen Menschen aufzuopfern. Es gibt da eine schöne Geschichte, die erzählt davon, dass man erst geben soll, wenn die eigene Schale voll ist und überquellt…denn wem nutzt es, wenn man aus der Leere noch versucht zu geben….und an der Seite eines Süchtigen, der nicht aus Selbstliebe versucht aufzuhören kann kein Geben aus der Fülle stattfinden. Ich weiß es selbst und möchte alle, die dies lesen und noch drin stecken das Beste wünschen und ich hoffe sehr, dass ihr nicht so lange wartet, bis ihr so schwer krank werdet , wie ich es war und teilweise noch bin. Das eigene Leben ist ein so wunderbares Geschenk !

    Alles Liebe 🙂

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    • liebe yvonne,

      danke für das gleichnis mit der schale, das kannte ich noch gar nicht. daher habe ich es gegoogelt und stelle es euch hier gleich zur verfügung. es ist wirklich eine schöne metapher für selbstfürsorge und auch dafür, dass man erst dann anderen helfen kann, wenn man selbst ausreichend genährt ist. zur co-abhängigkeit möchte ich vielleicht noch ergänzen, dass es durchaus sein kann, dass man im überfluss beginnt und dann so weit geht, dass man eben selbst in den mangel gerät. also immer auf die warnzeichen achten!
      hier nun die metapher: DIE SCHALE DER LIEBE

      Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal,
      der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
      während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

      Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter.
      Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott.

      Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen, und dann ausgießen.

      Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen.
      Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
      Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut?
      Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle,
      wenn nicht, schone dich.

      (von Bernhard von Clairvaux)

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  • Schönen guten Tag,
    Sabine,
    vielen Dank für den guten Artikel. Neben dem Hauptthema Co-Abhängigkeit zeigt er für mich noch eine weitere schwierige Idee auf. Die Co-Abhängigkeit hast du, aus meiner Sicht gut beschrieben. Das trennen von emotionaler zur Co Abhängigkeit ist aus meiner Sicht auch nicht leicht. Emotionale Abhängigkeit muss keine Co-Abhängigkeit enthalten. Ich habe (bisher) jedoch keine Co-Abhängigkeit ohne emotionale Abhängigkeit kennen gelernt.
    Die weitere schwierige Idee, von der ich gerade sprach, ist, dass ein Mensch seinen Partner ändern kann. Hierfür muss Mann / Frau ihn nur genug lieben, mit ihm zusammenzeihen oder, ganz schlimm, ein gemeinsames Kind zeugen. Ich habe schon so viele gescheiterte Beziehungen und Ehen gesehen die aus dieser Idee heraus geboren worden.
    Nochmals vielen Dank

    Peter

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    • hallo peter!

      vielen dank für deinen kommentar! ich denke, es gibt alle möglichen formen von co-abhängigkeit und emotionaler abhängigkeit. mir war aber ganz wichtig auch hervorzuheben, dass es ganz leicht passiert, als NICHT emotional abhängiger partner da langsam reinzurutschen, weil man sich in der sucht des partners langsam mit verstrickt. da habe ich schon sehr potente männer und frauen erlebt, die in die abwärtsspirale zumindest ein stück weit mit hinein gerutscht sind und co-abhängig wurden, ohne dass da eine große veranlagung zur emotionalen abhängigkeit da war. natürlich steigen die dann “leichter” aus, als jemand der an sich schon emotional auch abhängig ist, aber leicht ist es trotzdem nicht, weil auch das thema schuld immer hoch kommt. darf ich denn einen suchtkranken partner verlassen? darf ich überhaupt einen kranken partner verlassen?

      ganz bei dir bin ich mit dem gedanken der änderung. daran glaub ich persönlich nicht und halte es auch für ein völlig fehlgeleitetes beziehungskonzept. das kann ich nur unterstreichen!
      alles liebe! sabine

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  • Darüber war ich mir nicht klar, dass es sowas gibt. 🙂 er sich an mich gebunden und ich hab mich .mit gebunden. Obwohl es mir teilweise zu viel war.und ich keinerlei Vorstellung davon hatte, wohin es führen wird.

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  • Der Text über die Schale der Liebe ist wundervoll.
    Danke!

    Was für eine wertvolle Wahrheit, die leider in der Generation unserer Eltern und Großeltern als “Egoismus” bezeichnet worden wäre,
    Meine Familie hat einen sehr hohen Preis dafür gezahlt.

    Alles Liebe.
    Ich wünsche all denen Heilung bei denen es noch nicht zu spät ist.

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    • lieber heiko,
      ich glaube nicht an “zu spät”, in meiner welt ist immer noch platz und gelegenheit für eine änderung. diese “was hänschen nicht lernt, lernt hans nicht mehr”-mentalität ist ja auch großeltern-zeit, und genau die wollen wir ja hinter uns lassen (in manchen bereichen, ich persönlich finde nicht alles heute besser). daher auch dir alles gute für deine heilung! 🙂 sabine

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  • Liebe Sabine,
    die Stichpunkte zu Beginn deines Artikels konnte ich fast alle mit Ja beantworten. Ich bin sehr emotional, familiär und harmoniebedürftig. Ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und es gab schon zahlreiche Höhen und Tiefen. Ist er schlecht gelaunt muss ich das hinnehmen und “nerve”, wenn ich nach dem Grund frage oder um mehr Zuneigung bitte. Damit meine ich einfach nur ein liebes Wort vorm Schlafengehen, ein entspanntes Telefonat am Abend (wir sehen uns nur an den Wochenenden). Ich habe mittlerweile keine großen Ansprüche mehr. Auch habe ich Angst Dinge anzusprechen, die mich stören, weil sie garantiert im Streit enden, “weil man mit mir nie seinen Frieden haben kann” oder eben scheinbar gerade kein Bedarf besteht, sich auf meine Gefühle einzulassen und zuzuhören. In den meisten Fällen kommt die Einsicht Tage später. Er hat Phasen, in denen bekundet er mir 1000-fach seine Liebe und weint schon mal, weil er ohne mich nicht klarkommen würde und mich bräuchte, ich so gut zu ihm wäre wie noch nie eine Frau zuvor, Wenn ich frage ob er Abstand möchte oder was der Grund für seine Zurückgezogenheit ist, antwortet er nur: “Ob es mein Ernst sei, dass ich schon wieder darüber diskutieren möchte. Man müsse nicht immer reden oder sich sagen, dass man sich liebt. Es reiche ihm zu wissen, dass es mir gut geht.” Kopfschütteln. Ich komme nicht dahinter. Ich schätze oft sind es andere Gründe und ich bin gerade Blitzableiter oder er hat genug zu tun, sodass er meine Aufmerksamkeit nicht braucht oder gerade mal wieder einen starken Moment hat. Aber sowas verletzt mich ungemein und so bin ich nie gewesen. Ich habe Höhenflüge wenn er so lieb ist und bin der Verzweiflung nahe und nur am weinen, wenn er mich absichtlich und ohne Problem links liegen lässt. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Ich liebe ihn und es ist auch keine blinde oder krankhafte Liebe aber muss ich das so hinnehmen? Seiner Meinung nach bin ich zu emotional und der Fehler läge bei mir. Manchmal verschwimmt die Realität und ich weiß nicht mehr was noch ok, und was schon zu viel ist. Aber ich weiß auch nicht wie ich mich emotional davon lösen soll. Ich wäre so gerne cooler und würde es gerne weniger an mich herankommen lassen aber ich schaffe es nicht.
    LG

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    • Liebe Bella,

      ich finde es schön, dass du so reflektiert mit der Sache umgehst und auch deinen Anteil daran beleuchtest. Von außen betrachtet klingt es jedoch nicht ganz so eindeutig, dass hier nur auf deiner Seite eine Problematik gegeben ist. Es klingt vielmehr sehr nach einer mittlerweile eingespielten Beziehungsdynamik, einem Beziehungsmuster dass darauf beruht, dass er sehr selbstbezogene Phasen hat und in denen eigentlich die Beziehung zu dir sehr … sagen wir mal dehnt, wenn nicht gar verlässt? Und gerade weil du mittlerweile so rücksichtsvoll geworden bist, klappt das auch und da kann er auch gut dir dann immer den schwarzen Peter zuschieben. Wie siehst du seinen Anteil an dem Ganzen?
      Meinst du wirklich, dass es deine Aufgabe ist, cooler zu werden, damit er mit seinen abweisenden und NICHT beziehungsfördernden Verhaltensweisen weiterhin bleiben kann, wie er ist? Was wird dann aus eurer Beziehung? Wird sie dann wirklich besser? … Spür doch mal nach und wenn du mit mir arbeiten magst … Alles Liebe!

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    • Liebe Bella, schaue dir die letzten Videos von Sabine über Narzissmus an, vielleicht helfen sie dir weiter! 😉😘💚💜💛

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  • Hallo Sabine,
    Die Probleme die Bella erwähnte kenne ich auch. Meine Beziehung war u ist vllt sogar immer noch ein Auf u Ab. Über zweieinhalb Jahre mache ich das schon mit. In dieser Zeit wurde ich vor fünf Wochen zum 20. Mal von ihm verlassen. U nach jedem Mal reagiere ich noch sehr emotional u falle tief. Anfangs war ich jedoch hart an der Grenze u hungerte drei Wochen. Bei der nächsten Trennung wollte ich nicht wieder solange aushalten u ich durstete 8 tage. Da wollte man mich dann einweisen. Ich rappelte mich aber wieder auf. U er kam irgendwann zurück u das etliche Male dasselbe Spiel.. Heute leide ich aber nur noch u versuche es nicht wieder körperlich werden zu lassen. Schon über ein Jahr gehe ich zur Psychologin u es hilft mir auch für den Moment, aber nicht um mich aus dieser “Sucht” wie ich es immer nenne, zu befreien. All die Jahre hat er mich schleichend so hingebogen wie er es gern hätte. Hätte ich mich nicht geändert wäre er nicht zufrieden gewesen u wir hätten gestritten. Oft nahm ich vieles nur hin, sprach nichts an weil ich das ende kannte u lebte in u außerhalb der Beziehung nur unglücklich. Dennoch komme ich nicht los, weil er so wundervoll sein kann. Alles konnte er mir antun u ich verzieh es ihm. Ich habe ein Buch gelesen das ihn beschreibt. Darin steht dass er mir nur so viel gibt dass ich zufrieden bin, aber nie genug zum glücklich sein. Er füttert mich quasi nur an, gibt mir aber nie genug um satt zu sein. U darum laufe ich hinterher bis ich satt sein könnte, aber werde es nicht. Meine Beziehung hört sich ähnlich an wie die von Bella. Mein Partner lief immer davon obwohl es keinen Grund gab. Auch wenn wir total glücklich waren, bekam ich eine SMS dass es vorbei wäre. Dieses Phänomen wurde mir in dem Buch Jein von Stefanie Stahl erklärt. Zu 100 Prozent erkannte ich ihn u mich wieder. Sein Problem liegt in der Kindheit u sagt er sei ein Bindungspobiker u ich als Partnerin hätte keine Chance mit so jemanden zusammen zu leben. Nur die wenigsten schaffen es gemeinsam

    Antworten
  • Hallo Sabine,

    ich war seit April 2016 mit einer Partnerin zusammen. Sie ist 40 und ich 36 Jahre. Die Anfangszeit war traumhaft. Wir zogen nach 1 Monat, heute gesehen, viel zu früh zusammen. Da begann das auf und ab. Sie drohte mir immer wieder mich zu verlassen und spielte mit meinen Verlustängsten, in dem sie öfters mal erwähnte, es könnte evtl. einen anderen geben. Ich litt darunter sehr. Ich kämpfte immer wieder um sie und konnte sie überzeugen zu bleiben. Wenn sie wieder bei mir war, sagte sie jedesmal, es gibt keinen anderen und gab es nie. Sie ist sehr aktiv, mehrere Stunden am Tag, bei Facebook aktiv. Sie postete auch ab und an, was von uns. Doch wenn sie mal wieder wegen Kleinigkeiten mich verließ, löschte sie gleich alles. Plötzlich war ich wieder der größte Reinfall der Welt. Anfang des Jahres, verließ sie mich wieder und wir hatten 2 Wochen keinen Kontakt. Sie schrieb mich dann plötzlich an, was mich natürlich freute. Die nächsten Tage telefonieren wir sehr viel und viele Stunden lang. Sie würde mich lieben, vermissen und sagte, wir sollten im Sommer erneut zusammen ziehebn Als wir uns treffen wollten, musste ich beruflich absagen. Ich schlug dann vor, dass wir uns am nächsten Tag sehen können, doch als Antwort kam, naja wer weiß wo du dich rum treibst. Das Wochende fuhr sie mit Freunden zum Ski fahren. Ich wünschte ihr viel Spaß und eine gute Fahrt. Darauf meldete sie sich nicht mehr. Ich ließ ihr dann ihre Ruhe. Am Mittwoch meldete sie sich und machte mal wieder mit mir Schluß. Sie machte wieder Andeutungen, es könnte evtl. einen anderen geben. Sie würde mich nicht mehr lieben, dass wüsste sie, seit ich unser Treffen abgesagt habe. Ich wäre ein krankes A…loch und sie würde nie mehr Kontakt zu mir wollen, es wäre endgültig vorbei. Sie hätte alles von mir gelöscht, wie Bilder usw. und alle Geschenke weg geworfen. Ich bettelte sie an, sie soll es sich doch nochmal überlegen und fragte sie, was auf einmal wäre und wie es kommt, dass sie mich plötzlich nicht mehr liebt. Sie löschte dann meine Nummer und blockierte mich. Ich löschte dann auch ihre Nummer. Bisher habe ich nichts mehr von ihr gehört. Am Valentinstag, speicherte ich ihre Nummer wieder, da sah ich, dass sie die Blockierung raus genommen hat. Als Bild hatte sie eine fotografierte Rose und als Status, lebe, liebe, lache. Am nächsten Tag hatte sie wieder ein Bild von sich drin. Für mich sieht es nun so aus, als ob die Rose von einem anderen Typ ist. Ich habe als die Gedanken, dass sie schon einen anderen hat. Wieso blockiert sie mich und nimmt sie dann wieder raus, gibt es noch eine Chance, wird sie sich melden? Ich bin sehr verzweifelt. Liebe Sabine, was hältst Du davon?
    Lg Björn

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    • Hey,
      Diese Seite hier fand ich so interessant, weil andere ähnliches beschrieben was ich empfinde oder erlebte. Und ganz toll fand ich, dass auf die Kommentare der anderen reagiert wurde. Leider warte ich darauf schon einige Tage.

      Der Björn beschreibt wiedermal auf eine ähnliche Art und Weise wie ich es auch erlebt habe, wie unsere Partner uns in die emotionale Abhängigkeit drängen. Nun trifft man hier Menschen mit demselben Leid und irgendwie weiß man immer was für andere besser ist, aber allein ist man genauso dumm…

      Antworten
  • lieber björn, liebe jacki, liebe alle,

    vielen dank für eure kommentare! wie ihr seht, seid ihr nicht allein und gibt es hier ganz viele frauen und männer, die ähnliches erleben. ich freue mich, wenn ihr euch untereinander austauscht und klinke mich gerne hie und da auch ein. wenn ihr gern persönlich mit mir arbeiten wollt und eine neue sicht auf eure situation, eure beziehung und euer verhalten bekommen möchtet, dann nutzt doch die möglichkeit der online-beratung und nehmt kontakt mit mir auf! ihr versteht sicher, dass ich neben dem wirklich breiten feld an gratisangeboten hier auf meiner seite irgendwo eine grenze ziehen muss. das hier ist kein hobby sondern mein beruf! und diese grenze ist bei einer ganz speziell auf euch zugeschnittenen hilfestellung gezogen, die einfach wert bietet und entsprechend wertvoll ist bzw sein sollte, und zwar für beide seiten. 🙂 alles liebe! sabine

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  • Einfach Klasse hier alles

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  • Hallo,
    erst einmal vielen Dank für die Anregungen. Ich bin erst seit fünf Wochen mit meinem Freund zusammen. Ich habe eine diagnostizierte dependente (abhängige) Persönlichkeitsstörung und er allerhand Altlasten (eine Nochfrau, die schwerst drogen- und alkoholabhängig sein soll, eine Exfreundin mit einer gemeinsamen 10 Monate alten Tochter, für alle drei zahlt er noch Unterhalt). Wenn seine Exfreundin mit dem Finger schnippt ist er sofort zur Stelle und ich gucke in die Röhre. Wir kuscheln und knutschen kaum noch. Wenn er bei mir ist, kifft er jeden Tag, um – wie er sagt – seine Probleme zu vergessen und sich auf mich einlassen zu können. Vorgestern habe ich ihm gesagt, nachdem seine Ex (die noch nichts von mir weiß) wieder mit dem Finger schnippte, dass er seine Sachen abholen soll. Das tat er auch, aber ich konnte/wollte dann die Trennung nicht mehr durchziehen. Heute wollen wir nochmal reden. Seine Mutter war übrigens schizophren und Alkoholikerin und deswegen ist er ja sicherlich auch ziemlich gut “gestört”. Meine Mutter ist eine Narzisstin und mein Vater war auch Alkoholiker. Deswegen dachte ich, dass mein Freund und ich uns vielleicht gut ergänzen würden. Ich warte gerade auf einen mir zugesagten Therapieplatz für eine Traumatherapie, weiß aber nicht, wie ich bis dahin “überleben” soll, wenn wir uns jetzt trennen. Jede Trennung bedeutet für mich, ein bisschen zu sterben.

    Mache ich ihn durch mein Verhalten zu einem Co-Abhängigen?

    Viele Grüße
    Meike

    Antworten
    • Ich muss noch dazu sagen, dass er seine Wohnung noch gar nicht richtig eingerichtet hat. Er wohnt dort seit März. Er hat ein Kinderbett für meine Wohnung gekauft, damit wir hier zusammen schlafen können, wenn er seine kleine Tochter an jedem Wochenende hat. Ich mache alles mit und trotzdem reicht es nicht.

      Antworten
  • Vielen Dank, diese Zeilen waren fuer mich Bestaetigung, was ich von mir fühle.
    Ich würde sehr gern eine Therapie in Anspruch nehmen.
    Bei mir ist es vom Verstand her, alles klar, aber meine Emotionen gehen den anderen Weg, der mich und andere nicht auf Dauer glücklich werden lässt.
    Zunächst vielen Dank
    Herzlich Andrea

    Antworten
  • Hallo Sabine,
    ich bin nun seit 2 Jahren mit meinem Partner zusammen und habe schon seit längerer Zeit das Gefühl, dass er von mir abhängig ist. Jedoch empfinde ich mich nicht als co-abhängig. Es belastet mich eher, aber ich glaube eigentlich nicht, dass ich seine Abhängigkeit unterstütze. Ich weiß nur nicht wie genau ich als unabhängiger Partner B reagieren oder ihm helfen soll. Ich fühle mich durch diesen Teil deines Blogeintrags angesprochen: “Das bedeutet auch, dass der zweite Partner (B) diese Abhängigkeit nicht so empfindet und im Gegenteil dazu sogar oft durch diese Beziehungssucht des Partners (A) belastet und – zumeist – letztlich auch vertrieben wird.”
    Ich würde mich sehr über einen Rat freuen, wie ich meinen Partner aus seiner Abhängigkeit befreien kann, ohne mich von ihm zu trennen.
    LG Tanja

    Antworten
    • hallo tanja,
      natürlich fühlst du dich von genau dem absatz angesprochen 🙂
      er ist emotional abhängig und du empfindest das als belastung – das ist also ein zeichen dafür, dass du (noch) nicht (ganz) in der co-abhängigkeit bist. irgendwie hat es dich aber schon leicht zumindest erwischt. immerhin sitzt DU gerade da und fragst, was ER tun kann. genau SO beginnt co-abhängigkeit in der beziehung. der gesunde partner versucht dem anderen zu helfen …
      wie oben geschrieben – ich kann dir da aus der ferne bzw über die kommentare nicht weiterhelfen, auch weil die symptomatik gänzlich unbekannt ist. seine emotionale abhängigkeit kann sich in zig verschiedenen varianten ausdrücken. je nachdem gibt es mögliche verhaltensweisen die helfen können. kommt doch zu mir und lasst euch oder zumindest dich mal ein wenig begleiten bei der lösungssuche!
      liebe grüße, sabine

      Antworten
  • Danke für den guten Artikel, der gerade sehr hilfreich für mich ist. Ich starte gerade meinen zweiten Versuch Abstand zu meiner 6 jährigen Partner schaft zu gewinnen indem ich vor ein paar Tagen ausgezogen bin. Mein Partner ist 16 Jahre älter als ich und hat Depressionen, finanzielle Probleme und ist Alkoholiker. Wir haben das ganze Drama mit Vorwürfen und Beschuldigungen bereits mehrfach durchlebt und nun muss ich mich langsam damit abfinden, dass ich ihn nicht “retten“kann. Es ist sehr schwer für mich auszuhalten wie schlecht es ihm geht und dass er immer mehr abbaut körperlich. Einsehen tut er sein Problem bis heute nicht. Er gibt zwar zu süchtig zu sein aber sagt, dies sei nicht das eigentliche Problem in der Beziehung..Der Grund für das Scheitern sei mein Rückzug und mein Problem mit Nähe. Das schlimmste ist, dass man als Coabhängiger auch seine Gefühle anzweifelt und darüber nachdenkt, sich zu ändern oder zu bessern. Ich bin nun den Schritt gegangen und gehe zur Angehörigenberartung. Gerade kommt mir mein Leben wie ein falscher Film vor aber ich musste in meinem Leben schon oft kämpfen und werde es schaffen wieder mein eigenes Leben zu führen.

    Antworten
    • wow, ich finde es ganz großartig, dass du hier davon erzählst und auch dass du zur angehörigenberatung gehst – das ist ein ganz wichtiger schritt!! ich drücke dir die daumen und wünsche dir ganz viel kraft!

      Antworten
  • Tut nichts zur Sache
    6. Oktober 2017 19:22

    Hallo Zusammen,
    heute ist Freitag und der Wochentag Freitag hat für mich auch was mit Freiheit zu tun. Nach sehr langer Zeit habe ich es geschafft. mich von meinem Partner zu trennen.. Ich möchte hier nicht zu viel schreiben nur so viel. egal ob co oder emotionale Abhängigkeit, wenn ihr das erkennt, dann verschwindet so schnell ihr könnt. Selber habe ich Jahre gebraucht bis ich fast am Ende war. Immer wieder habe ich es auf das nächste Jahr verschoben und immer wieder Ausreden gefunden es nicht zu tun bis ich körperlich so krank war, obwohl organisch gesund, dass mir bewusst wurde, wenn ich es jetzt nicht tue werde ich sterben. Das liest sich jetzt sehr krass entspricht aber meinem Empfinden. Gerne würde ich mich online mit anderen austauschen, aber ich habe Angst entdeckt zu werden. Also nochmal behaltet eure Würde, euer Selbstbewusstsein und brecht aus solchen Beziehungsmustern aus, es wird nicht besser nur schlimmer.
    Alles Gute für euch

    Antworten
  • Hallo Sabine, ich bin durch dein youtube-Video auf die Seite aufmerksam geworden. Ich bin co-abhängig, ich wurde durch einen Arbeitskollegen, mit dem ich mich ausgetauscht habe, auf diesen Begriff aufmerksam gemacht. Ein Buch hat mir geholfen, viele Muster bei mir zu entdecken. Hier wird oft davon gesprochen, dass Trennung der einzige Ausweg ist…schnell weg bevor es einen verschlingt, aber ist es nicht das eigene Verhalten, was einen zum Co-Abhängigen macht? Viele Psychologen sprechen davon, dass es bestimmte Muster gibt, denen man in Beziehungen folgt und dass z.B. eine Frau, der eine Trennung von einem z.B. alkoholabhängigen Mann gelingt, oft mit einem Partner zusammenkommt, der ganz anders zu sein scheint und dann doch auch trinkt/anfängt zu trinken. Ist ein Ausstieg aus der Beziehung nicht einfach eine Flucht vor eigenen inneren Problemen? Man kann sich nicht von sich trennen, der Eigenschaft, zu kontrollieren, sich zuviel zu sorgen
    …. Oder ist es mein Schuldgefühl, welches mich daran hindert, zu gehen, weil ich selbst einsehen muss, dass ich von anderen Dingen genauso abhängig bin? Das ist so schwierig, weil man alles so und so sehen kann und alles so relativ, falsch und richtig zugleich aussieht. Liebe Grüsse. Anna

    Antworten
    • liebe anna,
      es sagt ja niemand, dass du aus der beziehung aussteigen sollst und dann dein eigenes thema unbearbeitet lässt. die trennung ist ja meist nötig um seine eigene co-abhängigkeit zu bearbeiten (und nicht um nur dein “suchtobjekt” zu entfernen).
      wer sagt, dass man sich nicht von der “der Eigenschaft, zu kontrollieren, sich zuviel zu sorgen” trennen kann? genau darum geht es doch, natürlich geht das!

      Antworten
  • Und ist die Tatsache, dass ich in diesem Forum schreibe auch eine Tat der Co-Abhängigkeit, denn anstatt ein lustiges Buch zu lesen, etwas zu tun, was mich stärkt, beschäftige ich mich mit dem Thema Sucht. Ich will eigentlich nichts damit zu tun haben. Nichts damit zu tun haben zu wollen: ist es Leugnen oder eine gesunde Einstellung zu Drogen/ Sucht? Ich hoffe, du verstehst meine Verwirrung:)

    Antworten
    • anna,
      irgendwo muss erkenntnis beginnen – wenn du das hier also liest um ein problembewusstsein für dich zu entwickeln, dann ist doch alles in ordnung. manche lesen etwas über co-abhängigkeit, prüfen ihr verhalten und stellen fest: nein, alles gut. andere beschäftigen sich mit dem thema und stellen fest, dass sie selbst emotional abhängig sind von ihrem partner, davon, dass es alles “gut ist” und setzen entsprechende schritte. die frage ist doch eher – wie geht es von hier weiter für dich?

      Antworten
  • Hallo Sabine, vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich suche momentan nach Lösungen. Wie genau diese aussehen werden, weiss ich noch nicht. Es ist ein langer Weg sich einzugestehen, dass man selbst ein Teil des “Problems” ist. Ich bin guter Dinge:) Ich überlege mich einer Selbsthilfegruppe in meiner Stadt anzuschliessen. Vielen Dank für diese Seite ( ich werd hier auf jeden Fall stöbern ) und die Hilfe, die du leistest, es ist unglaublich wichtig.

    Antworten
  • Dieses Schalen- Gleichnis ist meiner Einschätzung nach jedoch wohl bloß eine Art Konzept oder Theorie, und keine allgemein anwendbare empirisch wissenschaftliche Erkenntnis.
    Menschen die ich mag zu helfen und etwas zu geben, hilft mir selbst am meisten (in der BWL sagt man wohl; „the one who serves someone is served most / profits most“).
    Zu geben macht mich nicht schwächer, sondern stärker. Es steigert meine Lebensfreude, meine Schaffenskraft, meine Energie.
    Auslaugend wird es erst, wenn der Empfänger bzw. die Empfängerin wie im „Der-Fischer-und-seine-Frau-Märchen“ sich zwar freut zu empfangen und es als angenehm genießt zu empfangen, aber dabei immer mehr will und nie wirklich zufrieden wird und sich immer noch etwas Besseres und noch mehr wünscht.
    Persönlichkeitsgestörte narzisstische bindungsunfähige und bindungsgestörte Frauen sind jedoch leider manchmal so. Oft wurden sie durch ihre Mütter schon von klein auf dazu erzogen, Jungs und Männer nicht zu lieben, sondern Jungs und Männern den Kopf zu verdrehen und sie um den Finger zu wickeln, und lernten schon als kleines Mädchen, Jungs und Männer ganz egoistisch zu ihren eigenen Vorteilen zu manipulieren und zu mißbrauchen.
    Einem Mann kann dann gegenüber solch einer Frau tatsächlich schnell die Kraft ausgehen, und wenn er Pech hat wirft sie ihm dann sogar noch vor, er sei nicht stark genug für sie.
    Für sein Engagement wird er dann von ihr zum Abschluss quasi “entmannt”, bzw. als nicht männlich genug abqualifiziert.
    Einen meiner Vorgänger bei meiner Ex-Freundin hat versucht sich sein Leben zu nehmen, und er landete dauerhaft in der Psyschatrie, was sie mir ohne Mitleid sondern mit Stolz erzählte.
    Mein ihr gegenüber entwickelter Beschützerinstinkt ist jedoch nach wie vor sehr intensiv, und ich hoffe, daß ich ihr helfen kann ohne mich selbst dabei zu ruinieren.
    Mein Angebot, um sie und mich von dem zum Ende unseres Verhältnisses aufgetretenen Dauerstress zu schonen, eine Beziehung “auf Sparflamme” zu führen, sich nur alle 2 Wochen mal zu sehen, und nicht zu große Erwartungen aneinander zu haben, und darauf zu achten sich nicht gegenseitig zu überfordern, hat sie allerdings leider in den Wind geschlagen.
    Sie ist in ihrem bewußten Selbstbild wohl der Ansicht, daß ihr Grad an Narzismus normal sei, und daß weil sie so attraktiv ist berechtigt sei von einem Mann sehr viel zu fordern, und daß wenn ich mich überfordert fühle ich schlicht und einfach nicht Manns genug für sie wäre.
    In ihrem Unterbewußtsein spürte ich allerdings schon lange bevor wir ein Paar wurden eine sehr große, geradezu extreme Sehnsucht nach meiner Nähe und nach meiner Zuneigung.
    In ihrem Unterbewußtsein ist eine extrem übersteigerte Sehnsucht nach meiner Zuneigung, aber in ihrem Ich und Überich verdrängt sie dies, da sie zum einen auch Angst vor Nähe und vor Bindungen hat, und zum anderen zu eitel ist um sich einzugestehen, wie sehr sie als sehr attraktive und von fast allen Männern sexuelle begehrte (allerdings fast stets auch bloß rein sexuell begehrte) Frau sich nach mir (der ich zwar nicht unattraktiv, aber vom Äußerlichen her doch eher durchschnittlich bin sehnt.

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    • Die bösen Frauen, also

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    • Oh Gott, das kommt mir alles so bekannt vor. Meine ex hat erzählt, dass ein Ex die Trennung nicht akzeptieren wollte und um ihm zu zeigen, dass es vorbei ist, hat sie sich eine Wohnung genommen in die er von seiner aus Einsicht hatte und hat sich dann von einem anderen Typen vögeln lassen, dass er es sieht!
      Habe mich vor 3 Monaten getrennt und bin emotional immer noch zerstört.. Sie war 10 Jahre älter und hatte bis auf ihre Attraktivität nicht viel zu bieten

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  • Wenn du erkennst, dass du in eine co-abhängige Beziehung gerutscht bist, ist die Frage nach einer „Lösung“ fast immer verbunden mit der Frage, ob sich die eigentlich Sucht nämlich deines Partners auch lösen lässt.
    Leider – und da muss ich wirklich hartnäckig bleiben – ist die Antwort zumeist „nein“.
    Denn selbst WENN die Sucht bekämpft wird, ist das ein wirklich langer Weg.
    Und ehrlicher Weise unterstützt du deinen Partner MEHR, wenn du gehst und in der Zwischenzeit deine Entwicklung vorantreibst.
    Man wird dann sehen, was die Zukunft bringt.
    – — – – – – — – – – – – – – – – –
    Im Normalfall mag das Zutreffen.
    In meinen Einzelfall war es aber so, daß wir den Wunsch hatten eine Familie zu gründen, und da sie zwar in guter körperlicher Verfassung aber leider bereits 43 Jahre ist, hätten wir dafür wohl nur noch sehr wenig Zeit. Wenn wir unseren Wunsch verwirklichen wollen, haben wir also keine Zeit, vorher noch lange Wege zu gehen. Ich möchte mit der Frau auf jeden Fall zusammen leben, also unabhängig davon, ob sie ihre Sexsucht loswird, oder ob ich meine mutmaßliche Co-Abhängigkeit losewerde, und auch unabhängig davon, ob es mit der Familiengründung klappt (was ich mir sehr wünschen würde).

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  • Liebe Sabine,

    zuallererst möchte ich Dir sagen, wie wundervoll ich Dich als Person empfinde und Deine Arbeit zu diesem Thema.

    Ich bin selbst, immer wieder von Co- Abhängigkeit betroffen gewesen, oftmals ohne es eigentlich zu wissen. Aus meiner letzten Beziehung, die noch nicht lange zurück liegt, ist mir diese Thematik erst bewusst geworden.
    Ich ziehe in meinem Leben immer wieder Männer an, die vom Alkohol abhängig sind. Da es verschiedene Formen vom.Alkoholabhängigkeit gibt, macht es manchmal auch nicht leicht es zu erkennen und oftmals wenn man es erkennt, sitzt man schon tief in der Sache und man erkennt, das man auf irgendeiner Weise abhängig ist. Bei mir war es immer diese emotionale Abhängigkeit und den Wunsch jemanden davon befreien. Ich fühle mich immer wie verstrickt und habe mehr gelitten als der Partner selbst, denn für diese Männer ist das doch zur Normalität geworden.
    Nun ist mir der Ursprung klar geworden, da meine Mutter schwer Alkoholsucht betroffen ist seit vielen Jahren. Das sie in diesem Leben nochmal frei wird von dieser Sucht, ist so gut wie ausgeschlossen.
    Ich behaupte auch, danke nur sehr wenige es schaffen.
    Das schwierigste ist, sich von einem Süchtigen zu befreien. Man möchte es ja nicht, aber es bleibt ja keine Wahl. Denn wenn der Partner trinken möchte, wird er das tun und die Flasche wird ihm immer wichtiger sein als der Partner. Mit einem Suchtpartner zusammen zu sein, ist selbst wie eine Sucht, denn ich kann mir nicht vorstellen das es schöne und befriedigende Beziehungen sind. Oftmals sind Lügen etc. im Spiel. Ich denke man muss an seinen Schuldgefühlen arbeiten, die aus irgendeinem Grund einem den Anlass geben, immer wieder suchtkranke Partner bewusst oder unbewusst anzuziehen. Das Thema ist so groß, gerade Alkoholismus in unserer Gesellschaft, ich kenne so viele Menschen die gerade vom Alkohol abhängig sind und anders auch ihr Leben nicht mehr aushalten und schaffen. Wirkliche und nachhaltige Hilfen gibt es kaum.. Ein großes Lob, das Du diese Problematik hier offenkundig machst. Lg Mel, würde mich sehr freuen, wenn Du antworten würdest. 😃

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    • liebe mel,
      das ist ein unfassbar großes thema und ein noch größerer schritt. gut dass du die wurzel erkannt hast für dich! was wirst du weiter tun? suchst du dir hilfe? schaffst du es allein? ich drücke auf alle fälle die daumen! alles liebe, ganz viel herz und mut! sabine

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  • Hallo Sabine, toll deine Seite hier.
    Ich habe eine 9 jährige Beziehung und 5 Jahre ehe hinter mir. Aus der meine beiden Kinder bei mir geblieben sind. Ich war Finanziell körperlich und emotional Anfang 2017 am Ende. Weshalb ich dann im Mai 2017 in einen akut Klinik Aufenthalt gegangen bin. Noch während meinem Aufenthalt hat mir meine Exfrau mitgeteilt, dass sie jemand getroffen hat und sie sich von mir trennen wird. Ich war dann nachdem ich aus der Klinik kam von heute auf morgen alleinerziehender papa. Ich war nun seit dem in ambulanter Therapie. Nun vor kurzem müsste ich mir eingestehen, dass ich wieder eine emotionale Abhängigkeit zu meiner Familienhelferin entwickelt habe und bin mit nun ziemlich sicher Bindungssüchtig zu sein. Mir stellen sich nun auch solche Fragen ob ich in meinem bisherigen Leben überhaupt Bindungen (auch Freundschaften) ohne co-Abhängigkeiten gehabt habe. Gehe nun aus Kräftetechnischen Gründen in ne Tagesklinik. Ich weiß, ich müsste nun nach den ganzen Erkenntnissen und dem Wissen aus der Therapie die „Stress“ Situationen schriftlich beleuchten, um den Zugang zu meinen eigenen Gefühlen wieder zu erlernen. Habe aber noch nicht wirklich einen Plan wie des mit Arbeit und 2 Kindern klappen um mich auch dabei nicht zu übernehmen. Wie findet man da seinen Weg und gibt es denn Hoffnung diese Sucht in den Griff zu kriegen um jemals überhaupt wieder an Beziehungen zu denken ohne dass man irgendwann wieder an den Punkt kommt dass ich Zuviel für den anderen bin. Was ja schon bei Fereunschaft irgendwann passieren kann.

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    • thomas,
      bindungssüchtig ist nicht unbedingt co-abhängig, du vermischt hier begriffe. co-abhängig kannst du nur zu jemanden sein, der eine eigene sucht entwickelt hat. emotionale abhängigkeit KANN also eine co-abhängigkeit sein, muss es aber nicht.

      ich würde mich nicht so streßen, es liest sich als wärst du unglaublich unter druck, jetzt alles auf einmal zu wollen. es reicht doch mal, deinen kindern ein guter papa zu sein und in der arbeit zu bestehen. was denkst du denn jetzt schon über beziehungen zu anderen menschen nach, pflege erstmal die zu dir selbst 🙂 im eigenen tempo kommt man nie ausser atem!

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  • Liebe Sabine, mit großem Interese höre und lese ich deine Informationen und finde es toll, was du hier aus deinem Erfahrungsschatz preis gibst! Vielen Dank dafür.
    Ein Gedanke lässt mir derzeit keine Ruhe: ist ein sog. Messie auch süchtig? Bin ich im Umkehrschluss Co-abhängig?
    Ich bin vor 1,5 Jahren aus dem Haus ausgezogen, da mein Mann es zunehmend mit all seinen super wichtigen Dingen zustellt. Wir haben uns arrangiert, da ich ja nun “in Sicherheit” bin. Im Klartext bedeutet das, wir wohnen getrennt, verbringen Urlaube und Wochenenden zusammen, was ja sehr schön ist, doch im Haus wird es nicht besser. Besprochen war, dass er es wieder bewohnbar macht, da er mich ja wieder bei sich haben will … Nun habe ich den Verdacht, dass ich uns damit keinen Gefallen getan habe, er hatte ja keinen Handlungsbedarf! Mich quält die Frage, wie lange ich noch warten soll, ob ich besser mal auf Kontakte mit ihm verzichte, was draus werden soll. Er sieht kein Problem bei sich, lehnt eine Therapie ab, will diese Zeit und das Geld lieber ins Haus stecken. Doch ich erkenne keinen Fortschritt. Tja, ist das nun auch eine Sucht oder Narzismus oder was? Wie kann ich Klarheit erlangen?
    Diese Fragen drängen sich mir stets auf, auch bei dem Beitrag “Trennung trotz Liebe”. Es ist so schade um uns, doch kann ich was tun? Wenn ja, was?

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  • Hallo,
    Eine wertvolle Seite hier. Ich sollte das alles wissen, arbeite selbst psychologisch mit Kindern und dennoch bin ich seit viiiiel zu langer Zeit Co abhängig mit meinem Mann. Haben einen gemeinsamen Sohn. Es haben sich fürchterliche Szenen ereignet, er trinkt. Bin nun im 10. Monat des Trennungsjahres. Er trinkt weniger, ist vielleicht offener für eine Medikationsgestützte Therapie, es kommen dafür auch ohne Alk narzißtische und “borderlinige” Strukturen zu Tage. Also er flippt aus, beschimpft mich und wenn ich das begrenzen möchte wird’s noch schlimmer und provoziert habe ICH das. Usw. Unser Sohn (8 J )liebt uns Beide, will auf keinen Fall dass wir uns trennen, Klar sieht er, dass der Papa öfter mal spinnt, er kennt das Trinkproblem und ich tu ihm leid. All das will ich nicht. Dennoch, er hat unsere Trennungsabsichten mitbekommen und wehrt sich dagegen, das macht’s mir noch schwerer. Natürlich kann mein Mann auch freundlich, liebevoll sein, kochen und den Schrank montieren. Ich war schon so unendlich verzweifelt . Habe ihm in den Jahren ALLES an Hilfe angeboten und viel zu viel mitgemacht. Ist es ok: “Therapie oder Trennung” zu formulieren? Kann eine erpresste Therapie helfen? Doch eigentlich nicht….
    Zu dem letzten Eintrag: Ja, das kenn ich: Therapie brauch ich nicht, hilft bei mir nicht, hab ich keine Zeit dafür. Manchmal verunsichert mich das auch, klar, früher hats auch keine Therapien gegeben….aber ich kenn es von meinem Mann so, dass er sich auch sonst NICHTS zur Lösung des Problems sucht. Er behält es einfach. Und mich will er auch behalten. Egal wie schlecht es mir bei ihm geht

    Liebe Grüße und Kraft an alle

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  • “Denn selbst WENN die Sucht bekämpft wird, ist das ein wirklich langer Weg. Und ehrlicher Weise unterstützt du deinen Partner MEHR, wenn du gehst und in der Zwischenzeit deine Entwicklung vorantreibst. Man wird dann sehen, was die Zukunft bringt.”

    Liebe Sabine,
    verstehe ich deine Aussage richtig: bei einer Partnersucht ist eine Lösung sehr schwierig und du rätst zur Trennung? Ich habe mehrere Jahre mit einer (nicht diagnostizierten) leichten Narzistin zusammen gelebt und bin in einer gewissen Co-Abhängigkeit gelandet (sie hat sich selbst emotional extrem abhängig von mir gemacht). Nach vielen vergeblichen Diskussionen, Vermittlung von außen und beiderseitigen Achterbahnfahrten kam ich – zum Wohle meiner seelischen und letzten Endes auch körperlichen Gesundheit – zu der Erkenntnis, dass sie sich nicht ändert wird und zu dem Entschluss, einen Schlussstrich zu ziehen. Es fällt mir immer noch schwer, aber finde mich langsam damit ab.
    Viele Grüße und alles Gute an alle in einer ähnlichen Situation.

    Antworten
    • mir ist nicht ganz klar, was du mit partnersucht meinst – die sucht des partners oder der eigenen sucht nach dem partner? bei einer eigenen sucht nach dem partner (beziehungssucht, emotionale abhängigkeit) rate ich grundsätzlich dazu, sich immer auf sich selbst zu konzentrieren. wenn der partner gesund (nicht abhängig) ist, kann das manchmal IN der beziehung passieren. wenn der partner selbst in einer sucht verstrickt ist, rate ich eher zu einer trennung. das ist nicht absolut zu verstehen, aber in der vielzahl der fälle ist es tatsächlich besser. 2 ertrinkende können sich nicht gegenseitig retten.

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  • Liebe Sabine,
    per Zufall bin ich auf deinen Blog stoßen und bin wirklich begeistert, wie gut du emotionale, psychologische Zusammenhänge vermitteln kannst! 🙂
    Ich habe mich vor ein paar Wochen schweren Herzens von meinem Freund getrennt (die mit dem Wohnungsproblem).
    Er ist wirklich emotional Abhängig und hat/hatte aber auch noch andere Süchte. Er erpresst mich emotional und kann sehr gut manipulieren. Es ist aber nicht alles schlecht gewesen. Zu beginn waren wir sehr verliebt und alles war toll! Wir haben geglaubt, wir sind Seelenverwandte. Jeder von uns hat seine Päckchen in die Beziehung gebracht und spätestens nach dem Zusammenziehen begann der Kampf…
    Um es Abkürzen, ich habe nach mehrmaligen Versuchen nun endgültig die Beziehung beendet, weil ich gemerkt habe, dass es uns beiden nicht gut tut und wir uns gegenseitig nur runterziehen. Jetzt nach einiger Recherche muss ich feststellen, dass ich Co-Anhängig geworden bin und dass es mich einfach kaputt gemacht hat und ich diese “kranke” Beziehung nicht mehr aushalten konnte. Soweit, so gut…
    Nun habe ich aber starken Liebeskummer (oder ist es die fehlende Abhängigkeit?). Ich vermisse ihn total, und bin mega einsam! Überall, Musik, Film, Mini-Situationen werde ich an ihn erinnert. Ich versuche wieder den Kontakt zu meinen Lieben aufzubauen und mich wieder meinen Hobbys zu widmen, aber NICHTS macht mir mehr Spaß! Ich wollte immer reisen, jetzt habe ich noch nicht mal Lust auf ein Wochenendtripp in meine Lieblingsstadt. Meine Selbstwertgefühl ist im Keller, ich verurteile mich und ich leide einfach nur noch. Ich versuche, mir einzureden, dass es keine richtige Liebe war und es für uns beide gut ist. Aber, es nützt nichts… Ich erzähle meinen Lieben davon, wie er war und das er mich manipuliert und geklammert hat, ziehen diese über ihn her. Dann könnte ich aber ausflippen und muss ihn sofort beschützen. Wieso?? Ich müsste doch wissen, dass sie recht haben…?! Wie kommt man als Co-Abhängiger aus diesem “Liebeskummer” wieder raus?!
    Ich danke dir sehr, dass du erstmal bis hierhin gelesen hast. 🙂 und für jeden hilfreichen Tipp!
    Ganz liebe Grüße!

    Antworten
  • Hallo Sabine,
    Ich habe jetzt hier viel gelesen, aber eines ist mir immernoch nicht klar. Der Unterschied zwischen emotionaler Abhängigkeit und Co Abhängigkeit. Ist das ein fließender Übergang oder 2 verschiedene paar Schuhe. Ich hab auch auf anderen Seiten viel darüber gelesen. Aber ich weiß nicht, wo ich mich da einordnen kann. Und bevor ich das nicht weiß, kann ich keine Besserung anstreben. Vielleicht kannst du mir diesen Unterschied nahe bringen.

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