Der Tod und die Liebe - es ist was es ist

Danke, Tod

Verleugnen hilft nicht. Angst vor dir ist energieraubend. Du Tod bist da und keiner weiß wann und wo du auftauchst. Du wirkst so endgültig. Du bist hässlich und gemein und ein widerliches Skelett in einer schwarzen Kutte mit einer riesigen Sense. (eigentlich fühlt es sich besser an dich als Joe Black zu sehen;) Oder noch schlimmer, du bist das Nichts! Das ja nur deswegen so schlimm ist, weil es Nichts nicht gibt und Nichts nicht vorstellbar ist. Das wiederum bringt meinen Verstand dazu Saltos zu schlagen und Synapsen zu verknoten. Du machst, dass alles plötzlich aufhört. Da war sie, die Krux. Alles aus. Was alles? Das Dasein im genetischen Raumanzug. Die Absurdität der Angst vor dem Ende.

 

Meine Angst vor dem Tod ist die Angst vor dem Leben. Die Angst etwas nicht getan, nicht erlebt zu haben. Zu wenig Zeit. Was ist wenn es jetzt passiert? Jetzt in dem Moment wo ich diese Zeilen hier schreibe…Es ist nicht passiert, ich hab ein bissi gewartet;) Du Tod hast mir eine Art Antrieb gegeben mein Leben zu leben.

Menschen, die mir am Herzen liegen nicht im Unklaren darüber zu lassen wie viel sie mir bedeuten. Kann sein, dass das manchmal nervt, ist mir egal. Den Antrieb, nicht so viel nachzudenken wenn es um Herzensangelegenheiten geht. Wegen dir traue ich mich mehr. Wenn du nicht wärst, dann wär alles aus. Paradox. Ganz dick, fett und unübersehbar stehst du seit meiner Geburt im Vertrag. Nicht hinterlistig kleingedruckt, ganz klar und deutlich. Ich bin ein Mensch und ich empfinde Trauer und Schmerz und werde bis zu meinem Lebensende auch immer wieder von Neuem loslassen müssen.

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Der Unterschied ist nur, dass mit dem Annehmen von dir Tod, mir leben mehr bedeutet. Du bist wie die Liebe, über dich nachzudenken macht keinen Sinn, denn (Danke Erich Fried) es ist was es ist…

Danke, Katharina Varduli

 

3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Liebe Sabine, liebe Katharina,

Danke für den Artikel.

Mit Joe Black würde ich sofort mitgehen. Ich hab mich sogar schon einmal ein bisschen in den Tod verliebt, als ich das Musical Elisabeth gesehen hab. Hach…

Ich selbst hab wenig Angst zu sterben, denn ich gehe davon aus, dass ich nur nach Hause gehe und mit den anderen Engeln wieder eine fette Party feiere. Ist mein Bild vom “Danach”.

Jemanden gehen zu lassen ist nicht ganz so witzig. Doch auch hier hilft mir das Bild von der Party :-).

Entscheidend ist tatsächlich, welche Party wir vor der Party feiern. Daher lass ich es “vorsichthalber ” mal lieber krachen ;-).

Herzlichst
Melanie

Antworten

Ich kann dem Tod nichts Gutes abgewinnen, obgleich ich den Sinn/Wunsch des Geschriebenen schon erkenne, das eigene Leben zu leben. Meine Frau hat im letzten Jahr mit nur 42 Jahren ihre letzte Reise antreten müssen, ich bin immer noch am Boden zerstört und mir fehlt jegliche Freude und jeglicher Lebensmut.

Antworten

    lieber “st”
    das kann ich gut verstehen und dafür ist der text ja auch – wie du selbst erfasst – hast, nicht gedacht.

    und irgendwie auch doch wieder. hätte sie denn gewollt, dass du gebrochen bleibst?

    Antworten

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