Herzmut 2:0

Es sind nicht die Kritiker die zählen. Draußen zu stehen und mit dem Finger auf die zeigen, die sich mühen, die stolpern und fallen – das ist einfach. Draußen zu stehen und es besser zu wissen, ist einfach. Besonders im Nachhinein. Aber es sind nicht die Kritiker die zählen. Kritiker, angeblich die Wahrheit aussprechende Pessimisten, gelassene Besserwisser und „ich habs dir ja gleich gesagt“-Menschen.

Das alles sind Menschen, die nie mit ganzem Herzen bei der Sache sind. Sie bleiben unverbindlich und gehen kein Risiko ein. Sie haben sich nie in die Arena gewagt, dort von Dreck, Schweiß und Blut verschmiert gekämpft. Weder um die Liebe noch um irgendein anderes großes Ziel in ihrem Leben. Sie haben nie den Herzmut bewissen, sich zu öffnen und zu zeigen. Dinge zu sagen wie:

Seht her – das bin ich! Ich wünsche mir Liebe. Verständnis. Geborgenheit. Großartigsten Sex und tiefste Verbundenheit. Grenzenloses Vertrauen und vom Christbaum tropfende Schokolade wenn wir uns küssen! Dich sehen und zutiefst beglückt sein, dich selbstverständlich nehmen und immer wieder den Göttern danken, dass wir uns gefunden haben.

Aber das? Nein, das bekommst du nicht vom Spielfeldrand. Es ist einfach, sich in den roten Logenbalkon zurückzuziehen und wie 2 alte Männer ständig rumzumeckern. DAFÜR braucht es Mut. Großen! Und Herz. Lieber ein Kermit in der Manege der Liebe, auch wenn mich die Liebe als Miss Piggy noch so oft durch die Luft schleudert.

Und wenn es dann irgendwann mal so weit ist, dass ich zurückschaue bevor ich gehe, dann kann ich sagen: ich habs probiert. Ich bin gescheitert. Ich hab gewonnen. Das Ergebnis ist dabei gar nicht so wichtig. Hauptsache ich hab gelebt. Ich hab geliebt. Nicht erste Reihe fußfrei sondern mitten drin.

 

Inspiriert von Theodore Roosevelt:

It is not the critic who counts; not the man who points out how the strong man stumbles, or where the doer of deeds could have done them better. The credit belongs to the man who is actually in the arena, whose face is marred by dust and sweat and blood; who strives valiantly; who errs, who comes short again and again, because there is no effort without error and shortcoming; but who does actually strive to do the deeds; who knows great enthusiasms, the great devotions; who spends himself in a worthy cause; who at the best knows in the end the triumph of high achievement, and who at the worst, if he fails, at least fails while daring greatly, so that his place shall never be with those cold and timid souls who neither know victory nor defeat.

 

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Sabine Weiss Herzmut

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Großartig! Manchmal hab ich auch das Gefühl, dass das Motto meines Lebens statt schöner wohnen eher „schöner scheitern“ ist – aber wie du sagst: wir kämpfen mit Blut, Schweiss und Tränen, für das, was groß und wichtig ist.

    Antworten
  • Anonymous
    8. Mai 2017 10:35

    Sehe ich genauso – ist großartig die Betrachtungsweise : wer nie gekämpft hat – der hat auch nie wirklich gelebt ! ?????

    Antworten
  • Das spricht mir aus dem Herzen! Ich mag nicht aus Angst in der 2. Reihe sitzen bleiben und deswegen mein Leben verpassen! Lieber hole ich mir ein paar Schrammen ab und weiß am Ende: Ich habe gelebt und es war gut, weil ich mich hingegeben habe an dieses Leben, dass so wunderbar und so schwer zugleich sein kann 😀😊!

    Antworten
  • Das erinnert mich an ein Zitat von Berthold Brecht: „Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren.“
    Meine ex-Partnerin hat sich nach 2 Jahren von mir getrennt. Die meiste Zeit war sehr schön und sie hat mich immerhin 2 Jahre geliebt und ich sie auch. Ich bin also ein liebenswerter Mann. Mit Ecken und Kanten vielleicht. Aber liebenswert. Also war die Zeit mit ihr ein Gewinn und ein Geschenk für mich. 💚
    Ich blicke in Demut zurück und nicht im Groll.

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