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Warum Begleitung?

Warum es so sinnvoll ist, sich begleiten zu lassen

„Dich hätte ich vor ein paar Monaten gebraucht“ – das höre ich immer wieder, wenn ich erzähle was ich beruflich tue. Wenn ich dann nachfrage, ob mein Gegenüber Hilfe in Anspruch genommen hat ist die Antwort meistens die gleiche. Nein. Wir haben alle gelernt, dass sich Liebeskummer nicht lohnt. Dass ein Indianer keinen Schmerz kennt und große Buben nicht weinen. Mädchen dürfen das zwar, aber auch nicht allzu lange. Uns wurde eingetrichtert, dass wir alleine mit Liebeskummer fertig werden müssen. Für sowas hat man schließlich die beste Freundin oder die Kumpels.

Aber das ist nicht dasselbe. Familie und Freunde bieten Unterstützung und (hoffentlich) eine emotionale Heimat. Da kannst du dir alles von der Seele reden. Zum Aufarbeiten, Erkennen und Verstehen sind externe Gesprächspartner besser geeignet. Nicht umsonst dauern die Ausbildungen dafür Jahre.

Ja Liebeskummer tut weh – egal ob nach einer Trennung, in einer Krise oder wenn man schon so lange allein ist, dass man sich völlig ungeliebt fühlt. „Mach dass es weg geht“ – das ist der häufigste Satz, den ich am Anfang einer Beratung höre. Und so leid es mir tut: Ich kann dir den Schmerz nicht wegzaubern. Aber ich kann dir versichern – durch unsere Zusammenarbeit vergeht er rascher. Du musst einfach nur entscheiden, ob du weniger leiden, weniger Schmerz spüren möchtest und den Liebeskummer besser verarbeiten möchtest. Und ob du etwas lernen möchtest, damit dir das in Zukunft nicht mehr in dieser Form passiert. Es ist weder peinlich noch ein Zeichen von Hilflosigkeit, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Gegenteil: es zeigt dass du zumindest noch gut für dich sorgen kannst. Und das ist gerade jetzt wohl das Wichtigste!

Manchmal höre ich auch Einwände wie „Das kann ich mir gerade nicht leisten“. Ja, Beratung verlangt eine Investition, aber am Geld liegt es in Wahrheit in den seltensten Fällen, denn da können wir immer eine Einigung finden (bitte frag mich einfach, wenns wirklich nur daran liegt!). Tatsächlich heißt das viel eher „ich bin nicht bereit, mich zu verändern.“

Beziehungscoaching in Anspruch zu nehmen heißt auch zu verstehen, dass man an sich selbst arbeiten wird. DAS ist die eigentliche Investition. Ich kann das gut verstehen – für manche Menschen ist zB eine schlechte Beziehung besser als gar keine. Oder Alleinsein besser, als sich wieder zu öffnen und vielleicht erneute Verletzungen zu riskieren. Es geht aber nicht nur schlechter, sondern auch viel besser!

Unsere Zusammenarbeit ist keine einmalige Investition, die dir jetzt akut hilft und die du dann nie wieder brauchen wirst. Gemeinsam schauen wir uns natürlich deine persönliche Geschichte und die Details deiner Trennung an. Aber darüber hinaus betrachten wir deine aktuellen Muster für den Umgang mit Enttäuschungen und Schmerz und erarbeiten bessere Strategien dafür. Du erfährst Wege, wie du deinen Selbstwert stärkst und verbesserst generell deine Resilienz für die Zukunft. Alles was du dir in unserem Zusammensein erarbeitest, bleibt dir also dauerhaft und wird dich auch bei zukünftigen Beziehungen entsprechend positiv unterstützen.

Möchtest du, dass sich etwas in deinem Leben verändert?

Hast du den Herzmut dazu?
Hier habe ich dir auch ein Video zur Frage, ob es überhaupt Hilfe dabei gibt, die traurigen Emotionen zu überwinden, aufgenommen.

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