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Weihnachten – eine Beziehungsgeschichte

Heute ein Gastblog von meinem lieben Kollegen und Freund Michl Schwind, der sich so seine Gedanken über Weihnachten und wie Schenken auch gehen könnte gemacht hat.

Als mein Sohn Gabriel noch ein Kind war gingen mein Vater und ich mit ihm immer einen Weihnachtsbaum holen.

Direkt vom Bauern, selber aussuchen, selber absägen, einen kleinen für den Opa, ein größerer für uns.

Wie die Stanisläuse aus dem gleichnamigen Kinderbuches von Vera Ferra Mikora waren wir unterwegs.

Wieder zu Hause durfte Gabriel auf den Dachboden die Schachteln mit dem Weihnachtsschmuck holen.

Von seinen unzähligen Reisen hatte mein Vater allerlei Christbaumschmuck gesammelt, mit dem nun sorgfältig die kleine Tanne belanden wurde.

Schnitzereien aus dem Erzgebirge, die Gablonzer Glaskunst, Rentiere vom Polarkreis, ein australischer Weihnachtsmann, Olivenholz aus dem nahen Osten, sogar Heinrich VIII. mit seinen sechs Frauen, gefunden in einem kleinen Laden in Edinbourgh.

Die Vorbereitung auf´s große Ritual und fixer Bestandteil unserer Familientradition.

Gefeiert wird dann im großen Kreis. Geschwister, Tanten und Onkeln, Freunde und Bekannten kommen, sind gern gesehen und verbringen den heiligen Abend gemeinsam.

Aber was ist das was Weihnachten ausmacht?

Was ist es, das dieses Fest zu einem besonderen Fest macht und nicht nur zu einer Übergabe von Alibigeschenken, wie die üblichen Socken, die x-ten Krawatten, einem beliebigen Duschgel und dem anschließendem Gelage?

Da fällt mir die Weihnachtsgeschichte, A Christmas Carol, von Charles Dickens ein.

Die Wandlung des hartherzigen Ebenzer Scrooge in einen mildtätigen Wohltäter.

Er wird im Schlaf durch den Geist der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht mit seinen Erlebnissen, den Folgen und Wirkungen seines Geizes und seiner Missgunst konfrontiert.

Als er am nächsten Morgen erleichtert feststellt, dass alles nur ein Traum war, beschließt er sein Leben zu ändern und sich fortan um seine Mitmenschen zu kümmern, freundlich und großzügig zu sein.

Ich glaube, dass die Hartherzigkeit unserer Zeit sich im Mangel an Zeit ausdrückt. So wie Mr Scrooge aus Habgier nichts für seine Umwelt empfand, ist es heute der Mangel an Zeit, der uns zu Weihnachten oft in Stress versezt.

Bevor wir losrennen um die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, – was für ein Wortbedeutung – können wir uns die Zeit nehmen zu überlegen:

·         Mit wem hatte ich in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis?

·         Bei wem möchte ich mich in diesem Jahr dafür bedanken?

·         Was könnte ein Ausdruck für meine Dankbarkeit sein?

Mit dieser Einstellung bekommen Geschenke weniger an materieller, dafür mehr an emotionaler Bedeutung.

Es ist nicht mehr die Form die wirkt, sondern der Inhalt, nicht der pekunäre Wert sondern der ideelle Wert.

Weihnachten ist die Gelegnheit zur Begegnung von Menschen mit denen ich in Beziehung bin und mit denen ich Beziehung habe. Und das soll sich ausdrücken.

Zeit zum Danke sagen, Zeit zum Freude bereiten, Zeit zum Feiern, Zeit zum Wohlfühlen und glücklich sein.

vielen dank von mir an michl, für diese zeilen.

und wenn du dich gerade fragst, wie du die feiertage wohl verbringen wirst, ich habe auch schon so manches wort darüber verloren. hier zum nachlesen inklusive video!

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